Vorsicht vor zu viel elektronik


Weniger ist bekanntlich mehr!   
Gerade in der heutigen Zeit möchte man für Alles eine mobile App. Und so gibt es natürlich auch bereits Paketkästen in Verbindung mit Apps im Schweizer Markt, wo man sehen kann, ob sein Paket zu Hause im Paketkasten angekommen ist? Wie toll, aber es stellt sich hier die Frage, ob das Sinn macht und ob man das wirklich braucht? Einerseits können Sie ihren Paket-Verlauf meist im Internet nachverfolgen und andererseits könnte es weiterhin zu Störungen und Überlastungen im Mobilfunknetz kommen (siehe Schlagzeilen unten). Aber auch sog. Funklöcher, wo man gar kein Mobilfunknetz mehr hat, sind bekannt. Und wie Sie bestimmt auch schon bemerkt haben, kann auch die Natur ihre Launen haben. Und so gibt es auch weiterhin Stürme, Temperaturschwankungen, starker Regen und immer mehr unkalkulierbare Sonneneruptionen, über die man in gewissen Branchen nicht so gerne spricht. Erst gerade mitte März, 2018 hatten wir wieder dieses Phänomen eines Sonnensturmes! Aber was sind eigentlich Sonneneruptionen?
Das ausgeschleuderte Plasma, mit den geladenen Ionen und Elektronen, kann mit dem Plasma der Erdmagnetosphäre in Wechselwirkung treten und Luftmoleküle in der oberen Erdatmosphäre zum Leuchten bringen. Wir beobachten dann die sogenannten Polarlichter. Je nach der Stärke der Sonnenstürme können auch Satelliten im All gestört werden! So kann es gerne mal zu Problemen in Kommunikations- oder Navigationssystemen kommen. Durch das starke Magnetfeld werden Ströme induziert, die auf der Erde u.a. Stromtransformatoren zerstören können. Das ist beispielsweise 1989 im kanadischen Quebec passiert. Damals waren Millionen von Menschen rund neun Stunden ohne Strom. Der wirtschaftliche Schaden wurde auf hunderte Millionen Dollar geschätzt.

Kommt es zu derartigen Mobilfunknetz-Störungen, die jederzeit auch in der Schweiz auftreten können, so könnte dies  zum puren Chaos bei Paketverteilern führen. Vielleicht erhalten Sie dann Ihre Pakete gar nicht mehr..

Und man sollte ausserdem bedenken, dass alleine die Post in der Schweiz mehr als 122 Millionen Pakete "jährlich" verschickt! Und es wird künftig so sein, dass es immer mehr verschiedene Paketkästen auch mit verschiedenen Apps usw. geben wird. Die anderen Paketlieferfirmen wie DHL, DPD, TNT, UPS usw. sollten ja dann auch alle elektronischen Paketkasten von ihren Mitbewerbern öffnen können. Wie könnte da wohl das Szenario in Zukunft aussehen?

 

Und wie verhält sich Elektronik beispielsweise bei grossen Temperaturschwankungen? Was passiert, wenn diese plötzlich gefriert (Schnee und Eis) oder unter starker Hitzeeinwirkung steht? Lässt sich der Paketkasten dann noch
via elektronischen Zahlencode öffnen? Was glauben Sie, wurde das bisher über einen längeren Zeitraum erprobt? 

 

Dass es bereits Störungen und Probleme bei elektronischen Paketkästen gibt, können Sie auch hier bei einem Film
sehen. In Deutschland, wo bereits viele Paketkästen u.a. mit Chip montiert wurden, häufen sich die Probleme.

 

Man sollte sich also beim Kauf eines Paketkastens gut überlegen, ob man nicht lieber die konventionelle und einfachere Art mit dem Schlüssel wählt...

Hier nur einige Schlagzeilen über mögliche Probleme der Mobilfunkanbieter - Pannen sind wohl auch in Zukunft vorprogrammiert

Quelle: Focus Online (17.03.2018)

Quelle: Bluewin.ch (17.03.2018)


Quelle: Tagesanzeiger


Quelle: Neue Zürcher Zeitung